Montag, 21. Dezember 2015

Geschwisterliebe

hallo ihr Lieben,

ich, als Einzellkind, bin total fasziniert von der Liebe die zwischen unseren Söhnen besteht... 
Ein bisschen was davon möchte ich heute mit euch teilen.

Es hat mich zwar nie gestört ein Einzelkind zu sein aber irgendwie ist dieses Band zwischen Geschwistern etwas ganz besonderes und ich bin wirklich dankbar dieses Band bei meinen Söhnen zu erleben oder zumindest zu erahnen. 
 Lian hält unglaublich gerne mit mir Händchen. Dafür legt er immer seine kleine Faust in meine Hand und ich schliesse sie schützend darum. Dann sage ich ihm manchmal dass ich ihn fest halte und gut auf ihn aufpasse. 
Jetzt nimmt er oft wenn wir kuscheln oder Thilo auf meinem Bauch schläft diese klitze kleine Babyhand und sagt dann manchmal dass er Thilo lieb hat... da geht mir das Herz auf!!! 

Beim spielen wird Lian aber achon etwas eigen... Er mag es zwar das Thilo "mitspielt" und fordert das auch ein aber immer nur mit den Sachen die er bestimmt. Lian legt Thilo dann ein Spielzeug vor die Nase und damit darf er dann spielen und mit nichts anderem... seit Thilo robben kann gibt das inzwischen doch das eine oder andere mal Ärger =) Aber Lian kann ihm nie lange böse sein.

Beim toben auf dem Sofa geht Lian manchmal etwas hart ran wenn er völlig aufgedreht ist aber wenn man ihm dann zeigt was Thilo weh tut versucht er das zu vermeiden. Aber Thilo liebt das und lacht sich dann immer kaputt wenn Lian ihn in den Arm nimmt oder "umwirft", also wenn Thilo auf dem Bauch liegt schubst Lian ihn vorsichtig um das er wieder  auf dem Rücken liegt und er dreht sich dann zurück. Sowas darf er aber zb auch nur auf dem Sofa oder dem Bett machen und ich passe dann auf das keiner einen Abflug Richtung Erde macht.

Lian kann ein ziemlicher Morgenmuffel sein =) und wenn wir dann morgens auf dem Sofa noch in Schlafanzug und Schlafsack kuscheln fummelt Thilo immer an ihm rum. Es ist einfach zu süss wie er sich dann aufregt und Thilo anmeckert das er aufhören soll und der sich einfach nur kaputt lacht =)  

Meistens geht es hier zwischen den beiden sehr Harmonisch zu, womit ich ehrlich gesagt nie im Leben gerechnet hätte. 
Von Anfang an war Lian kaum Eifersüchtig, nur wenn ich Thilo gestillt habe ist ihm immer irgendwas wichtiges eingefallen was er ja jetzt mal unbedingt braucht oder wollte plötzlich unbedingt kuscheln... =) Aber das ist auch alles. 
Wenn Thilo weint schickt Lian mich teilweise schon richtig weg dass ich hin gehen soll. 

Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen wenn es so liebevoll zwischen den beiden bleibt und es nicht später zu grossen Streitereien und Eifersucht kommt.


Habt noch einen schönen Tag ihr Lieben!
Eure 



Freitag, 21. August 2015

Stillen - und meine Erfahrungen damit

Hallo ihr Lieben, 

nach zwei Kindern hbe ich mich jetzt doch schon etwas mit dem Thema auseinander gesetzt.
Besonders die Erlebnisse beim ersten Kind haben mich geprägt und mich viel gelehrt. 

Damals bei Lian ging ich realtiv naiv und blauäugig an die Sache heran. Ich hatte keinen Geburtsvorbereitungskurs gemacht und wurde während der Schwangerschaft wegen dem Umzug nicht von einer Hebamme begleitet. Daher hatte mich auch niemand so wirklich informiert, seht das jetzt aber nicht als Ausredensuche oder sowas. 
Dann kam es wie es kam... Lian wurde zu früh und per Kaiserschnitt geholt, kein besonders Stillfreundlicher Start aber mit der passenden Beratung und Beistand natürlich gut machbar. Hatte ich aber nicht. Wir hatten zwar nach der Geburt im Kreißsaal versucht ihn an zu legen aber das hatte nicht geklappt und dann war er ja auch schon so gut wie weg. Die Milchpumpe habe ich erst am nächsten Morgen bekommen. Das hätte besser schon am Abend passieren sollen. 
Ich pumpte also wie ein Irre alle drei Stunden aber nichts geschah. Der richtige Milcheinschuss kam erst 5 Tage nach der Geburt, zu dem Zeitpunkt war ich schon zu Lian verlegt worden und das Anlegen mit Stillhütchen ging mehr schlecht als Recht... Ich hatte zwar einmal kurz die Stillberaterin da (auf dem Zimmer nicht bei Lian) aber wegen den Weihnachtsfeiertagen war es ja auch schwer die passenden Leute zu erwischen. Auf Lians Station meinte also jede Schwester an meinem Kind und meinen Brüsten rum spielen zu müssen und so sehr ich auch blutete oder schmerzen hatte, niemand hatte so richtig eine Ahnung was ich zu tun und zu lassen hatte. Ich am allerwenisgten. 
Also pumpte ich und Lian bekam die Flasche. Das Anlegen rückte immer mehr in den Hintergrund und mir war kurz vor seiner entlassung klar dass ich mir das Theater Zuahause wahrscheinlich sparen werde. 
Ich legte ihn am ersten Abend zuhause also das letzte mal an... Den Fuss unter die Metallkante vom Bett geklemmt, der Körper kann sich schliesslich nur auf einen Schmerz konzentrieren, und am ganzen Körper angespannt hatte ich trotzdem solche Schmerzen dass ich den Papa und Schwiegermutter angefleht habe eine Flasche zu machen, zum Glück hatten wir alles zur Not da. Das hatte man mir Sicherheitshalber natürlich auch NICHT gezeigt... Wir standen also zu 3,5 Personen vor der Pakung und dem Fläschchen in der noch unfertigen Küche und mischten die Milch wie ich am nächsten Tag in Ruhe feststellte zu dünn an. Zum Glück waren das nur zwei Fläschchen... 
Nebenher pumpte ich noch ab und er bekam mal Muttermilch und mal Pulvermilch. 
Den ersten Besuch meiner Hebamme hatte ich dann erst als ich schon vier Tage zuhause war. Das mit dem Pumpen war eher uneffektiv und die Milch ging so schnell zurück das ich ohne es zu wollen schon fast abgestillt hatte als sie kam. Ich kann mich noch an ihre Aussage erinnern: "Na den bekommen wir schon wieder an die Brust!" Das hat sie bei ihrem zweiten oder dritten Besuch gesagt, da sie ja nur wöchentlich kam (Lian war ja auch schon 12 Tage alt als wir Heim kamen) war die Sache eigentlich schon erledigt für mich und gemacht hat sie auch nichts mehr. 
Ich gab die Leihpumpe also zurück und Lian bekam Pulvermilch. Zu Anfang eine sehr Hochpreisige die er auch im Krankenhaus bekommen hatte und die wir zufällig auch zur Sicherheit gekauft hatten von der hatte er aber böse Bauchweh und verstopfung, und dann eine günstigere die er super vertragen hat und auch bis zum Ende der Milchzeit weiter bekam.
Das ist OK für mich über einen anderen Ablauf wäre ich aber glücklicher gewesen. 

Bei Thilo lief alles generell etwas besser.
Schon in der Schwangerschaft hörte ich den magischen Satz "Das Kind muss zur Brust, nicht die Brust zum Kind"!! Beim Geburtsvorbereitungskurs kam das Thema stillen zwar erst dran als ich schon geboren hatte aber bei meiner Hebamme fühlte ich mich viel besser und sicherer als bei der anderen dass ich zuversichtlich war dass sie mir besser helfen würde wenn es probleme gab. Und immerhin kannte ich sie ja auch schon während der Schwangerschaft, das war viel Wert! 
Thilo kam also spontan und völlig ausgereift auf die Welt. Ausserdem hat er gleich zu Anfang geschmatzt und wollte an die Brust. Er war bereit und ich war es auch. Im Kreißsaal klappte das Anlegen noch nicht aber da hatten wir auch kein Stillhütchen zur Hand. Auf dem Zimmer bekamm ich ein Hütchen und legte Thilo sofort erfolgreich an. Besonders viel Unterstützung hatte ich vom Personal wieder nicht aber ich glaube ich war einfach so viel vorbereiteter als beim ersten Mal dass es trotzdem klappte.
Zwar kam der Milcheinschuss auch erst am dritten Tag aber Thilo saugte gut und war zufrieden. 
Ab da ging es los und auch 10 Wochen gut. Zwar hatte ich am Anfang Schmerzen und mehrmals (nahezu wöchentlich) eine Entzündung, die meisten wegen einer Infektion von Thilo und mir, die ziemlich an meinen Nerven zerrten, schiesslich kann man mit Kleinkind und Baby das hohe Fieber nicht so richtig gut kurieren, aber auch das schafften wir. 
Ich stillte ihn immer und überall. Es war gar nicht so einfach wegen dem ollen Stillhütchen war halt nichts mit auspacken und im gleichen Atemzug andocken, nein ich musste erst ne gefühlte Ewigkeit mit dem blöden Hütchen hantieren damit alles richtig sitzt und es auch noch da war wo es hin gehört wenn ich ihn anlege.
Dann fing Thilo langsam an wieder unendlich lange an der Brust zu saugen und zu saugen und zu saugen... Nicht nur zu nuckeln, nein er saugte!!! Und dann nach ca. 1,5 Stunden nicht mehr an die Brust zu wollen aber noch zu brüllen wie am Spiess. Irgendwann habe ich dann ein Fläschchen gemacht und siehe da... Er zog sich noch ganz in Ruhe 170 ml Milch rein... Kind zufrieden, Mama zufreiden. So weit so gut. Die Male wo er zusätzlich ein Fläschchen wollte wurden mit der Zeit häufiger und er versuchte immer kürzer an der Brust zu trinken. Er bekam also jedes mal noch zusätzlich eine Flasche. Ich habe es versucht mit Pumpen aber durch die Inektion war das sehr schmerzhft und brachte auch nicht viel. 
Ein paar Tage lang habe ich ihn jetzt noch einmal Täglich angelegt aber auch das habe ich jetzt aufegegeben. 
Und genau so fühlt es sich auch irgendwie an... Aufgeben. 
Aber ich habe ihn eine ganze Zeit lang gestillt und ihm so schon einen besseren Start ins Leben gegeben. 
Wir hatten eine schöne Stillbeziehung die friedlich zu Ende gegangen ist und es ist jetzt für uns alle entspannter. Lian ist jetz auch viel weniger Eifersüchtig, das zeigte sich fast nur beim stillen. 
Wie es aussieht ist es auch nicht besonders kompliziert ab zu stillen weil ja eh nur noch minimal Milch da war/ist... 

Sollten wir ein drittes Kind bekommen werde ich es auf jeden Fall wieder versuchen. Mit der gleichen Hebamme =)

Ich wünsch euch noch einen schönen Abend und das es bei euch so klappt wie ihr es auch wünscht!!!
Eure

Dienstag, 18. August 2015

Geburtsbericht die zweite - Thilo ist da!!

Hallo ihr Lieben,

bei Lian habe ich ja einen Geburtsbericht für euch geschrieben (den ihr hier lesen könnt) und das möchte ich dieses Mal wieder machen.
Etwas Zeitnaher als der letzte =)

Denn wie ihr es euch sicher denken könnt ist unser zweiter Sohn geboren! ! 

Ich fange am Abend vorher an, den 21.05.2015 (ssw 39+6).

Wir waren zum Abendessen bei meiner Schwiegermutter, es gab lecker Spargel, und weil das Pfingstwochenende bevor stand machten wir noch Witze dass wir einen kleinen Pfingsochsen bekommen werden =) 
Wie immer gegen 19 Uhr habe ich Lian ins Bett gebracht und noch ein paar Minuten bei ihm gesessen. Als ich dann gehen wollte fing er ganz furchtbar an zu weinen und wollte mich einfach nicht gehen lassen, das war zu der Zeit total ungewöhnlich, wir haben uns aber nichts dabei gedacht. Heute glaube ich dass er wusste bzw. gespürt hat dass bald etwas passiert.
Ich habe mir dann einen gemütlichen Abend vor dem TV gemacht und noch einen Himbeerblätter Tee getrunken. Gegen Mitternacht bin ich ins Bett gegangen und kaum war ich dort angekommen kam Lian dazu und setzte sich zu mir. 
Normalerweise kommt er immer erst gegen vier oder fünf Uhr. Und wenn ich schreibe dass er sich zu mir setzte meine ich dass auch so! Er wollte nicht mehr schlafen und saß dort als würde er Wache schieben.
Da habe ich dann auch leichte Wehen gespürt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich das schon öfter gehabt und ich habe mir nichts dabei gedacht sondern erstmal nur gehofft und gewartet.
Um kurz vor eins bin ich dann (in Begleitung von Lian) auf die Toilette gegangen und dann ist es passiert! Die Fruchtblase ist geplatzt! Da es nur leicht tröpfelte war ich mir erst nicht sicher und wir standen zu dritt im Flur und überlegten ob das wirklich die Fruchtblase war. Als dann alle zwei Minuten wehen kamen war ich mir doch sicher dass wir los sollten.
Ich zog mir also schnell was altes an und packte mir ein Handtuch und alles und der Konsolenpapa rief bei Oma und im Krankenhaus an.
Meine Kliniktasche war schon im Auto und so haben wir nur noch Lian eine Jacke angezogen und sein Kuschelkissen gepackt, alles andere hatte er schon bei Oma. Er freute sich wie ein Schnitzel als wir ihm sagten dass es jetzt, mitten in der Nacht, zu Oma geht.
Alle Mann ins Auto die 5km zu Oma und das Kind dort raus. Sie stand schon unten an der Tür und hat auf uns gewartet.
Wir sind dann weiter gefahren und ich habe kurz meine Mama angerufen und meiner Freundin geschrieben (Sorry dass du nicht mehr schlafen konntest :-*)
Im Krankenhaus angekommen hatte die Dame in der Aufnahme schon die grosse Panik in den Augen, als sie am Telefon hörte dass ich alle zwei Minuten wehen habe und die Fruchtblase geplatzt war hatte sie wohl keine fröhlich laufende Frau erwartet die keinen Rollstuhl braucht. Sie sagte uns noch dass sie die Hebamme im Kreißsaal nicht erreicht hat und hat uns hoch gebracht.
Wie sich raus stellte hatte die Hebamme schon geschlafen und wir durften uns dann anhören warum wir denn nicht angerufen hätten... Naja, hatten wir ja getan und die Schwester wollte das weiter leiten aber das hatte ja nicht geklappt.
Also ging es ans untersuchen. Sie bestätigte dass meine Fruchtblase gesprungen war, der Muttermund war aber noch sehr weit oben und auch noch verschlossen. Auf dem CTG waren zwar wehen zu sehen, die waren aber noch zu schwach. Also hieß es laufen. Und laufen. Uuuund laufen... Wir sind immer mit dem Fahrstuhl hoch und dann runter gelaufen. Morgens um die Zeit unglaublich langweilig, man trifft echt keine Menschenseele.
Nach 1,5 Stunden sollten wir erstmal wieder kommen, es hatte sich allerdings nichts getan, ich war da seit 24 Stunden wach.
Eine Schwester zeigte uns dann mein Zimmer und wir haben meine Sachen dort hin gebracht.Dann sollten wir wieder laufen oder uns in meinem Zimmer ausruhen... Und passend zum Schichtwechsel wieder da sein.
Wir haben dann wieder ein paar Runden gedreht und haben kurz die Beine hoch gelegt. Dann ging es wieder in den Kreissaal...
Leider hatte sich noch immer nichts getan und die neue Hebamme beschloss mir einen Tropf mit Wehenmittel zu geben um meinen eigenen Wehen etwas mehr "Wums" zu geben und das ganze etwas vorran zu treiben. Dann tat sich auch endlich etwas... Laufen durfte ich erstmal nicht mehr weil am CTG überwacht wurde wie das Kind auf die Wehen reagiert.
Nach einiger Zeit zeigte sich dann auch warum es nicht so richtig los ging. Thilos Kopf saß grade vor dem Becken und konnte sich nicht rein drehen.
Na super...
Ich durfte also noch einmal zur Toilette und dann musste ich mich auf die linke Seite legen. Und liegen bleiben... die ganze Zeit. Ich hätte mich wirklich gerne ein bisschen bewegt denn die Wehen wurden mit der Zeit ja auch nicht leihter. Das CTG lief fröhlich vor sich hin und war völlig zufriedenstellend. Ich atmete und lag und zwischen den wehen habe ich versucht die Augen zu zu machen, erfolglos.
In der Zeit bekamen zwei Frauen "nebenan" ihr Kinder und wir hörten eher unfreiwillig zu... 
Gegen 11 Uhr (31 Stunden wach) kam dann langsam das Thema Kaiserschnitt so richtig auf den Tisch weil Thilo noch immer nicht richtig lag.  Das wollte die Hebamme aber noch einmal mit dem Arzt besprechen. Sie stellte aber schon mal den Wehentropf aus und hätte mir wahrscheinlich am liebsten schon das OP Hemd angezogen. Es wirkte nicht besonders Hoffnungsvoll dass ich das Kind noch auf natürlichem Wege bekommen kann.
Der kam zur Untersuchung und ich fand ihn irgendwie niedlich. Ein kleiner, quirliger Mensch. =)
Er tastete den Kopf und meinte zu der Hebamme dass er noch einen kleinen Moment warten wolle weil sich der Kopf ja immerhin schon ein kleines bisschen in die richtige Richtung gedreht hatte. Das war um 12:45 Uhr. Die Hebamme unterscuhte mich in kurzen Abständen und wurde mit jedem mal zuversichtlicher und als ich aus Spass meinte dass wir wieder ein Kind um kurz vor drei bekommen würden meinte sie nur lachend dass das auf keinen Fall mehr so lange dauern wird. Immerhin durfte ich mich zu jeder Untersuchung ein bisschen bewegen!
So kam es dann auch...
Die Presswehen kamen und ich bekam noch mit dass die Hebamme den Arzt anrief und wirklich fröhlich rief dass er bitte zur Geburt kommen solle.
Der Arzt kam, ich presste, hatte Nasenbluten und es platzten am ganzen Oberkörper und im Gesicht ein ganzer Haufen Äderchen. Die ganz schmutzigen Details erspare ich euch =)
Ich habe natürlich nicht mit gezählt aber lange bzw. oft habe ich nicht gepresst und so kam am
Freitag, den 22.05.2015 um 13:22 Uhr 
unser zweiter Sohn Thilo 
mit 51 cm und 3400g 
zur Welt. Genau am errechneten Termin. Fast alle Babys schreien wenn sie auf die Welt kommen, meins hat geschmatzt =) Nach kurzem meckern wollte er lieber sofort essen. Einen kleinen Moment musste er sich aber noch gedulden.
Noch glücklicher als ich waren Hebamme und Arzt, die beiden haben sich wie kleine Kinde rgfreut dass dieses Kind doch noch natürlich gekommen war und lobten sich gegenseitig für die tolle Arbeit =) Mich natürlich auch. Es hätte wohl nicht jede so lange durchgehalte wenn es so aussichtslos ist. Aber eigenlob stinkt, deswegen bin ich still. =)
Als der Arzt mich noch versorgte erwähnte ich irgendwie (ich weiss wirklich nicht mehr wie) dass ich schon einen Sohn habe und der Arzt schaute mich ganz gross an! Da hatte er wohl nicht mit bekommen dass ich schon mal einen Kaiserschnitt hatte. =) 

 Wir haben dann die Zeit genossen und ordentlich gekuschelt. Den Papa haben wir zum schlafen heim geschickt und haben uns auch ordentlich ausgeruht. Im Kreissaal hatte der Papa meinen Freundinnen geschrieben deswegen war mein Akku leer und ich konnte mich erstmal völlig auf meinen neuen kleinen Mann konzentrieren und habe die Familie erst realtiv spät angerufen. Wirklich geschlafen habe ich aber auch erst gegen 22 Uhr weil es sehr warm in unserem Zimmer war, nach "nur" 42 Stunden wach und nicht besonders viel Ruhe =) Besuch wollte ich auch erst am nächsten Tag haben.

 Der erste Besuch war Papa mit Lian. Der kleine Verrückte interessierte sich herzlich wenig für Mama und seinen kleinen Bruder, er musste schliesslich erst die Schwester beobachten die das frisch frei gewordene Nachbarbett frisch machte. Dann waren wir aber dran und er kam mir vor als wäre er in den 1,5 Tagen die ich ihn nicht gesehen hatte mindestens einen Meter gewachsen und 20 Kilo schwerer geworden... =)  
Pfingsmontag durften wir dann nach Hause, bei strahlendem Sonnenschein! Der restliche Krankenhausaufenthalt war ziemlich unspektakulär und ich hatte ein Einzelzimmer =) Jede Zimmer Nachbarin wäre wahrscheinlich auch kreischend davon gelaufen als meine Freundin mit ihren beiden Töchtern und Lian zeitgleich da waren und nicht unbedingt leise gespielt haben =)

So viel also dazu... 
Ich wünsche euch noch einen wundervollen Tag!  
Eure