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Sonntag, 7. Januar 2018

Frohes Neues Jahr! 2018

Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe Ihr seit alle gut in das neue Jahr rein gekommen und habt schön gefeiert - was auch immer das für euch bedeutet! 
Wir waren bei Freunden, das dritte Jahr in Folge, mit Kindern im ungefähr gleichen Alter und haben dort einen schönen Silvesterabend verbracht und dann auch noch einen schönen Neujahrstag. 

Habt ihr Gute Vorsätze für das neue Jahr?
Ich halte da ja wenig von muss ich gestehen. Warum brauche ich für eine Diät, mit dem Rauchen aufhören oder mehr Sport einen bestimmten Tag? War mir leider noch nie ganz klar. 
Ihr seht also... Ich habe keine Vorsätze, wünsche euch mit euren ganz viel Erfolg und gutes Gelingen. 

Trotzdem freue ich mich schon sehr auf das neue Jahr! 
Wer mir auf Instagram folgt hat wahrscheinlich mit bekommen das wir vor einem Monat umgezogen sind. Aus einem einsamen Haus im Wald in eine Stadtwohnung. Natürlich war uns von Anfang an klar das wir da nicht für immer bleiben werden mit den drei Kindern, das es allerdings nur vier Monate werden war uns nicht klar... =) 


Dieser Umzug wird einige Veränderungen mit sich bringen!
Wir verlassen nicht nur unsere Stadt, den Kreis in dem wir Leben, wir verlassen sogar unser Bundesland! Trotzdem sind es nur 10km die wir weiter ziehen, wir bleiben also trotzdem in der Nähe von der Familie meines Mannes und unserer Freunde.
Dort haben wir das 180qm und genug Zimmer für alle, jeder bekommt sein eigenes Kinderzimmer und für meine Kreativ- und die Zockersachen meines Mannes bleibt auch noch ein Zimmer über. Wir haben wieder einen Garten und der örtliche Kindergarten und die Grundschule liegen direkt vor der Tür.
Natürlich hoffen wir das wir für die drei einen Platz dort bekommen oder zumindest für die beiden Grossen, angemeldet sind sie fristgerecht und wenn ich mich richtig erinnere müssen Vorschulkinder genommen werden. So müssen wir nur ein paar Monate überbrücken. Unser jetziger Kindergarten liegt dann 20km weg und das ist bei den heutigen Spritpreisen und unserem Wagen nicht besonders toll.
Sollten alle drei einen Platz bekommen heisst es für mich auch wieder arbeiten gehen. Darauf freue ich mich auch schon wieder sehr! Ich weiss noch nicht wo und wie, ob ich wieder in meinen alten Beruf als Erzieherin zurück gehe oder vielleicht wieder in den Einzelhandel... Das wird sich dann zeigen. Da bin ich ja offen für neues!

Diese Woche bin ich 30 geworden und auch nach zwei Tagen ist es noch nicht mit mir zu Ende gegangen. Komisch...
Dabei machen immer alle so einen Aufriss darum?! 

Ihr seht also, schon zu Beginn des Jahres ist hier einiges los und es wird auch nicht langweiliger =) 

Ich wünsche euch einen schönen Tag!
Eure 





Sonntag, 18. Januar 2015

der Rabenmutter-Tag

Hallo ihr Lieben, 

auf Instagram gab es wieder mal so einen Tag bei dem man eine kleine "Aufgabe" bekommt und dann den nächsten markiert. 
Dieses mal ging es darum ein paar Dinge zu nennen warum man eine "Rabenmutter" ist. 
Auch ich habe mit gemacht: 


Ich habe auch ein paar andere Mamas in meiner Liste die mit gemacht haben und wir haben doch alle irgendwie das gleiche oder ähnliche Sachen. Wirklich schlimme Sachen habe ich persönlich nicht gelesen oder erzählt bekommen. 

Ich fand es witzig und interessant zu sehen dass man doch nicht die einzige Mutter ist die irgendwann mal etwas macht was nicht dem perfekten Bild entspricht. 
Solche Fehler sollten sich eingestanden werden finde ich und helfen doch auch bei der Selbstreflexion. Warum also anderen Müttern das perfekte Bild vorspielen und keine Fehler eingestehen?! 
Und was viel schlimmer ist, warum sich selber keine Fehler eingestehen?! 
Schön fand ich auch wenn das Mütter von Neugeborenen oder sehr kleinen Babys schrieben dass ihre Kinder NIEMALS was süsses bekommen oder garantiert NIEMALS weggegeben werden. Eins dieser Bilder musste ich einfach kommentieren. Denn mit der Zeit werden auch diese Mütter sicher ihre Meinung lockern. 
Diese Mütter würde ich aber trotzdem nicht negativ benennen (Übermutter fällt da ja gerne) ich war nach der Geburt auch ganz anders eingestellt was Medien, Essen oder Schlafen angeht. Aber mit der Zeit lernt man sein Kind kennen und weiss was man machen kann und sollte und was nicht. 
Denn, ich habe ja schonmal sowas gesagt, KEINE Mutter ist perfekt in den Augen Anderer. Aber sie ist perfekt für ihr eigenes Kind. 
Ich verstehe also dieses Wettern gegen diese Aktion mal wieder nicht. 
Warum nicht mal ein bisschen ehrlich sein und die Sache auch mal mit einem Augenzwinkern betrachten? 
Ich habe gelesen wie sich manche darüber beschwerten wie wir Mütter uns mit unseren Fehlern "brüsten"... Ich finde das ist die falsche Bezeichnung dafür. Das ist einfach nur ein Austausch und eine gute Möglichkeit andere Mütter mit Fehlern zu finden und auch darüber reden und lachen zu können. 
Und ist zu seinen eigenen Fehlern stehen nicht auch ein Zeichen von Stärke und wichtig?! 

Und für Mütter die keine Lust auf diese Aktion haben gibt es ja immer noch zwei Möglichkeiten! 
1. Nicht mit machen...
2. einen "perfektemütter", "supermutter" oder was weiss ich für einen Tag auf machen. 

Das lustigste finde ich ja dass einige Mütter das Familienbett auf ihrer Rabenmutter Liste hatten, andere auf ihrer positiven Liste... 

In diesem Sinne... Alle wieder beruhigen und Leben und Leben lassen! Das hilft! =)

So, das musste jetzt ganz dringend mal raus =) 
Einen schönen Tag noch und einen guten Start in die neue Woche!
Eure 

Freitag, 9. Januar 2015

Schon wieder die unendliche Geschichte: Schlaf...

Hallo ihr Lieben,

Mitte November habe ich ja hier: Gegen das Familienbett - oder doch nicht??? über meine neuen Erfahrungen mit dem Familienbett geschrieben. 
Irgendwie kursiert dieses Thema im Netz zur Zeit auch wieder sehr, aber die Gedanken für diesen Post geistern mir schon lange im Kopf herum. 

Da war es ja noch ganz neu, heute ist es schon gut zwei Monate her das Lian das erste mal bei uns geschlafen hat. 

Und JA, er tut es immer noch. 

Und JA, irgendwie gefällt es mir bzw uns Erwachsenen auch! Natürlich hat es auch Nachteile, aber im grossen und ganzen sind die so nebensächlich dass er gerne noch ein bisschen bleiben darf. 
Ich spüre ausserdem dass er im Moment einfach diese Nähe braucht, er will sogar beim Auto fahren meine Hand halten und teilweise Nachts das ich meinen Arm um ihn lege (was ihm dann aber immer zu warm ist, deswegen muss die Decke dann weg =) der Süsse!). 
Und ja, vielleicht brauche ich auch noch ein bisschen seine nähe, denn bald muss ich meinen Körper teilen und werde vielleicht nicht mehr so viel mit ihm kuscheln können wie ich will. 
Ausserdem lege ich ihn jede Nacht wenn ich ins Bett gehe in sein Bett neben unserem. Dazu gleich mehr.

Das einzige was mich wirklich, richtig und ganz ernsthaft nervt sind die Kommentare dazu. 
Klar, ich war auch nicht immer ein Fan davon aber ich habe mich nicht in die Angelegenheiten eingemischt und den Leuten ihr Glück gegönnt. (Wenn ihr euch angesprochen fühlt, nicht böse sein, aber lasst uns doch!!!) 

Von den meisten Leuten hört man ja doch nur sowas wie: 
"Da müsst ihr aber mal zusehen dass ihr ihm das bald wieder abgewöhnt!"
"Wenn das zweite bald kommt geht das aber nicht mehr!" 
"Also mein Kind schläft doch auch alleine, dann musst du ihn mal meckern lassen!" 
und so weiter und so fort fort fort...

Ich nicke dann immer und denke mir nur: UND WARUM? 
Ich habe mein Kind 23 Monate alleine schlafen lassen, er kann das uns das ist auch toll. Aber so wie es jetzt ist, ist es halt auch gut! Was besser ist kann und will ich nicht sagen!! 
Ich habe sogar schon darüber nachgedacht ein grösseres Bett an zu schaffen, so könnte er ein bisschen länger bleiben wenn er will und generell sind uns die 140cm Betten auch zu zweit schon zu klein manchmal... 
Im Moment ist es auf jeden Fall so dass wir um sieben zusammen den Sandmann schauen und dann gehe ich mit Lian in unser Bett. Und wenn er keinen Mittagsschlaf hatte (was er auch nicht mehr will und braucht, aber manchmal an anstrengenden Tagen oder wenn wir viel Auto fahren schlummert er doch weg) ist er innerhalb von 10 Minuten tief und fest am schlafen und schnarcht friedlich vor sich hin. 
Ich lege dann unsere Bettdecken um ihn herum dass er sich nicht so leicht raus rollt und verlasse den Raum. Irgendwann gehe ich dann ins Bett und lege ihn in sein Reisebett neben unserem Bett. Dort bleibt er dann zwischen 10 Minuten und den Rest der Nacht, wie er es mag. Danach kommt er dann zu mir ins Bett gekrabbelt und legt sich zwischen uns um noch zu schlafen oder zu kuscheln, je nachdem wie spät es ist. 
Dann holt er sich aus dem Wohnzimmer ein Spielzeug und einen Keks oder was ich am Abend vorher für ihn liegen gelassen habe und spielt neben mir. So kann ich noch ein bisschen dösen und wach werden...
Dann starten wir frisch gekuschelt in den Tag! 

Ich kann mich noch dran erinnern dass ich auch eine Zeit lang bei meiner Mama im Bett geschlafen habe nachdem meine Eltern sich getrennt haben. Ich war da schon in der Grundschule und seht her, ich bin auch kein verwöhntes Mädchen was nicht alleine schlafen kann oder immer noch bei den Eltern ins Bett krabbelt. 

Naja, jedem so wie er es meint und ich meine es im Moment so =) 

Das musste jetzt mal raus! einen schönen Abend euch noch! 
Eure 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Menschen die einem im Supermarkt begegnen... wenn man mit Kind einkauft!

Hallo ihr Lieben,

ist euch (Eltern) auch schon mal aufgefallen dass man im Supermarkt den tollsten Menschen begegnet? Speziell wenn man mit einem oder gar mehreren Kindern unterwegs ist zeigen die meisten ihr wahres Gesicht.

ACHTUNG: Dieser Post könnte nicht unerhebliche Spuren von Ironie enthalten.

Die Ignoranten
Die wohl unauffälligsten Leute auf meiner Liste. Ihnen ist egal ob du mit Kind, alleine oder mit einem indischen Elefanten unterwegs bist. Hauptsache sie werden genau so ignoriert und schauen nur auf den Boden, ihren Einkaufszettel, den Einkaufswagen, ...

Die Kinderhasser 
Du brauchst dich nur mit einem Kind zu nähern, lautlos und nahezu unbemerkt, da verdrehen sie schon die Augen. In ihrem Kopf malen sie sich die schönsten kindlichen Wutanfälle aus und sind sich auch sehr sicher das dieser ja jeden Moment folgen MUSS. Schliesslich ist dort ein Kind.
Nach einem wütenden und genervten Blick nehmen sie Reissaus.
Sollte das Kind wirklich so einen besagten Anfall bekommen oder auch nur reden fällt der böse Blick um ein vielfaches böser und länger aus.

Die niedlichen Omis
So niedlich wie sie selber sind finden sie leider auch unsere Kinder. Lacht das Kind wird es angesprochen und soweit möglich in ein Gespräch verwickelt. Hat Omi Bonbons in der Tasche bekommt das Kind eins in den Mund gesteckt, völlig egal ob es schon in die Schule geht oder noch in der Babywanne liegt.
Weint das Kind wird es getröstet und gestreichelt bis es noch viel mehr weint weil es Angst vor den fremden Fingern hat. Dabei wird es immer und immer wieder gefragt was es denn habe.

Die Übereltern
Diese Menschen müssen gar nicht selber Kinder haben, sie sind trotzdem die besseren Eltern. Mit Blicken und Getuschel machen sie uns eindeutig klar: Die Jacke ist bei dem Wetter aber viel zu warm / kalt, die Tiefkühlpizza ist aber viel zu ungesund, nur Äpfel sind nicht gut für die Zähne, das Kind sollte aber dringend mal getröstet werden, so ein Wutanfall ist ALLEIN die Schuld der Eltern und ihrer Methoden, ...
Und ganz wichtig, sie würden es sicher, nein Garantiert, besser machen!

Die Neider 
Das sind die Menschen die gerade das eigene Kind mit einem Wutanfall an der Hand haben und neidisch in unseren Kinderwagen schauen weil unser Kind so lieb ist... Wenn auch vielleicht nur in dem Moment. In zwei Minuten ist die Situation vielleicht umgedreht.

Die Neugierigen
Nett und Freundlich aber sehr aufdringlich ist auch dieser Mensch. Da wird spontan und ohne "Hallo!" alles über das Kind gefragt. Von Windelverschleiss, über Schuhgrösse bis hin zum ersten Wort. Dabei wird das Kind aber immerhin immer wieder nett angelächelt!

Die Kassierer
Tja, denen ist auch egal was wir machen, denn sie MÜSSEN Nett zu uns sein wenn sie ihren Job behalten wollen. Selbst wenn das Kind gerade vor die Konserven gekotzt hat oder die gestapelten Colakisten umgeworfen hat schenken sie uns ein gequältes freundliches Lächeln.

Die Bekannten
Völlig egal dass man neben dem Kind auch noch zwei Kisten Wasser, einen Sack Äpfel und sieben Jogurts auf dem Arm hat und dringend auf Klo muss, sie wollen sich unterhalten. Und das länger als fünf Minuten.



Habt ihr noch mehr Leute für mich???

Eure

Sonntag, 7. Dezember 2014

Schwangerschaft und Nikolaus

Hallo ihr Lieben,

Hier ist im Moment was los, man glaubt es kaum. Aber zwischen Weihnachtsstress,  Umzugsnachwehen, Schwangerschaftsproblemchen und Kleinkindgemecker habe ich doch noch etwas Zeit für euch gefunden! 


Da ich Freitag (5.12.) ja wieder bei Gyn war wollte ich euch kurz erzählen was es so neues gibt =)

Eigentlich wollte ich schon am Montag hin, der Termin wurde aber verschoben... Gut das es auch nur 40km bis dort hin waren... grrr... 
Also dann eben vorgestern bei SSW 16+0.
Ich hatte Junior dabei der die Praxis sehr mag, es gibt eine tolle Spielecke und er ist immer erschreckend lieb dort. Der Papa hat zuhause (vergebens) auf den Elektriker gewartet. 
Eigentlich stand gar kein Ultraschall an, aber da ich bei der Untersuchung erzählte das ich hin und wieder Angst um das Kleine habe weil Junior mir besonders Nachts gerne und viel in den Bauch tritt, sich drauf schmeisst oder ähnliche Spielchen, hat er doch einen gemacht. Ich glaube einfach um mich zu beruhigen. 

Und wie immer war es toll! Man konnte schon wieder so viel mehr erkennen! Sogar das Gesichtchen zeigte es! Und wo wir eh schon dabei waren habe ich auch gleich noch gefragt wegen dem Geschlecht. 
Nun war zwischen den Beinen eine Menge los. Da lag die Nabelschnur und die Füsschen waren auch davor... Aber mit ein bisschen suchen und gucken sind wir zu dem Entschluss gekommen dass dort ja irgendwie auch noch mehr "hing". 
Wir haben uns also bis zum nächsten Termin im Januar auf einen Jungen geeinigt. Das ist noch nicht das letzte Wort, aber 70% schon =).
Zwei Rabauken... Ich allein unter Männern... Hihi! Das wird ein Spass! 
Ausgedruckt hat er mir dieses mal nichts.

Mit dieser neuen Info konnte gestern dann auch der Nikolaus kommen. 

Zuhause haben wir das ganze ziemlich klein gehalten. Junior hat einen Schokomann in seinen Schuh bekommen und dieser vor der Haustür aufgestellt, der wurde so gefeiert, etwas zu spielen wäre wahrscheinlich auch nicht besser angekommen. Das Buch was er bekommen sollte war leider in keinem Laden mehr zu kriegen, und Online hatte ich nicht mehr genug Zeit es zu bestellen. Jetzt gibt es das zu Weihnachten oder so. Dazu aber später mehr. 
Für uns Grosse gab es nichts. Irgendwie ist das auch unter gegangen und wir haben sowieso immer genug zu naschen im Haus.

Mittags sind wir dann zu Oma gefahren wo es auch noch was gab. Einen schönen Stoffstiefel voll mit Leckereien

Und als Nikolausgeschenk für uns Grosse hat die Oma den kleinen grossen Mann über nacht da behalten. Das erste mal hat er alleine woanders geschlafen. War ich nervös. 
Da inzwischen das Telefon aber immer noch still ist gehe ich mal davon aus das alles gut geklappt hat =) Bei Oma ist er auch immer lieb. 
Mal gucken was die so erzählen wenn wir ihn gleich abholen. Wir haben uns so lange einen richtig schön gemütlichen Abend gemacht. Ich hatte Kuchen gebacken um die neue Backform für Juniors Geburtstag zu testen und wir haben ein bisschen gezockt. Eigentlich hatte ich auch vor hier fleißig zu sein, aber irgendwie war die Verlockung gross einfach nur rum zu gammeln ohne dass jemand an einem zieht oder auf einem drauf liegt. 

Jetzt werden wir gleich wenn wir ihn abgeholt haben mal bei McDonalds vorbei fahren. Dort kommt heute der Nikolaus und ich habe seit Tagen das grosse Verlangen nach klebrigen, ekeligen, matschigen Cheeseburgern... Wie praktisch =) 

Ich wünsche euch noch einen ruhigen zweiten Advent und einen guten Start in die neue Woche! 

Eure 

Dienstag, 2. September 2014

Meine Sammelalben Leidenschaft (Panini Sticker)

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das noch von Früher? 
Man hat sein komplettes Taschengeld für kleine Papiertüten ausgegeben in denen dann 5 oder 6 quadratische Sticker waren!

Tja, mein Früher ist gar nicht so langer her... eigentlich erst ein Paar Tage! Nur das mit dem Taschengeld hat sich geändert. 

Es gibt für mich nichts schöneres und entspannenderes als Stundenlang Bildchen zu sortieren und sie dann feinsäuberlich und gerade in das entsprechende Album zu kleben. Das ist so klasse! 
Meistens mache ich es so dass ich ein Album kaufe und nur ein paar Tütchen. 
Ein paar Wochen oder bei beliebten Serien auch Monate oder gar Jahre (zb Harry Potter...) später schaue ich beim beliebten Onlineauktionshaus! 
Dort kann man die Sticker dann günstig Kistenweise kaufen. Dort kann man auch einzelne Bilder kaufen wenn noch welche fehlen, das ist aber meistens hoffnungslos überteuert. 

Zum Tauschen kann man dann auf verschiedenen Websites schauen. Es gibt Seiten bei denen es ein richtiges Programm gibt. Dort gibt man an welche Sticker einem noch fehlen und welche man doppelt hat und das System zeigt einem direkt Leute an die das gleiche Problem haben, nur anders herum =)
So habe ich auch schon eine Frau kennen gelernt die damals in meiner Nähe wohnte und meine Leidenschaft teilte. So konnten wir uns hin und wieder austauschen. 

Viele von euch denken bestimmt dass ich ja bekloppt sein muss, aber geht einfach mal in einen Zeitschriftenladen und kauft euch ein Album was euch gefällt mit 5 bis 10 entsprechenden Tüten der Sticker, ich sage euch: Es wird euch gefallen! Wirklich! 
Dieses Gefühl wenn eine ganze Seite fertig ist und sich alles zu einem ganzen zusammenfügt... Wenn man dann lange sucht um noch den einen letzten zu finden der einem fehlt... 
Das ist Spannung und Nervenkitzel PUR! 

Habt ihr vielleicht auch noch die eine oder andere verrückte Leidenschaft? 

Ich hoffe ich habe euch angesteckt, dann können wir mal tauschen =)

Einen schönen Tag noch wünscht 

Sonntag, 20. Juli 2014

Geburtsbericht und Krankenhausaufenthalt... besser spät als nie

Hallo ihr Lieben,

da mein grosser Junior ja schon einige Monate alt war als ich anfing zu bloggen habe ich nie über meine Schwangerschaft oder Geburt berichtet.
Da meine Geburt aber ein besonderes Erlebnis war möchte ich es gerne nachholen.

Ich warne euch.. es wird ziemlich detailreich und lang... 

Ich fange mal am Montag den 17.12.2012 an.
Ich hatte meine erste Woche Mutterschutz hinter mir und einen Termin bei meinem Arzt. Ich war schon umgezogen und wollte so gegen Ende den Arzt nicht wechseln. Um nicht nur wegen einer kleinen Untersuchung die 90km hin und 90km zurück zu fahren besuchte ich erst noch meine Kolleginnen. Später nach dem Termin stand noch eine Weihnachtsfeier im Jugendhaus an.
Also fuhr ich zu 16 Uhr zu meinem Arzt. Wiegen, Blut abnehmen, der ganze übliche Kram stand an. Als die Arzthelferin Blutdruck gemessen hat kam ein erhöhter Wert raus, genau weiss ich den nicht mehr. Sie sagte dass sie das dem Arztgleich mal sagt und klemmte mich ans CTG (alles super, Herztöne waren gut und keine Wehen).
Als ich zum Arzt rein kam sagte der mir auch noch einmal dass mein Blutdruck zu hoch sein, ausserdem habe ich zu viel Eiweiss im Urin.
In der Ausbildung zur Rettungssanitäterin habe ich einiges über Krankheiten in der Schwangerschaft gelernt und meine Alarmglocken gingen sofort an, denn mir war seit einigen Tagen aufgefallen das ich extrem Wasser eingelagert habe (Meine Füsse und Beine waren nur noch schemenhaft als diese zu erkennen). Das habe ich ihm auch sofort gesagt und er drückte mir am Körper rum um das zu überprüfen. Und er gab meinen Befürchtungen recht: Eine EPH-Gestose!
(E = Edema = Ödeme = Wassereinlagerungen, P = Proteinurie = Das Eiweiss im Pipi, H = Hypertonie = Bluthochdruck)
Er sagte mir dass er mir eine Überweisung in ein Krankenhaus geben würde, dort könnte ich mich ein paar Tage entspannen und etwas gegen den Blutdruck bekommen. Bis Weihnachten bin ich wieder zuhause, wenn ich heute Abend noch gehe sagte er... Das waren seine Worte... Die vergesse ich so schnell nicht.
Er fragte in welches Krankenhaus ich möchte zum Entbinden, dann würde er schon dieses nehmen. Ich nannte ihm das Krankenhaus hier vor Ort und er sagte noch dass er mich sonst nach Bethel in die Klinik geschickt hätte, da hätten meine Sensoren anschlagen müssen, eine Klinik mit Kinderintensivstation und allem drum und dran, die Hormone und der Schreck haben mich aber abgelenkt anscheinend...
Obwohl ich natürlich schwer geschockt war machte er noch einen zusätzlichen Ultraschall um das Kind zu kontrollieren, dort war alles in bester Ordnung.

Also fuhr ich los zum Jugendhaus um bescheid zu sagen dass ich nicht an der Weihnachtsfeier teilnehmen kann. Dort bekam ich noch einen Tee zur Beruhigung und telefonierte mit meinen Eltern und dem Konsolenpapa.

Dann machte ich mich auf den Nachhauseweg. Die Kliniktasche war zum Glück schon gepackt. Die habe ich mir geschnappt und der Konsolenpapa fuhr mich los Richtung Krankenhaus.

Als wir dort ankamen war es inzwischen 20 oder 21 Uhr. Die Schwestern schauten nicht schlecht als wir plötzlich dort standen und ein Bett wollten. Würde es mir heute so passieren wäre ich wahrscheinlich am nächsten morgen gefahren in Ruhe.
Ich bekam mein Bett, nach einem schnippischen Kommentar der Ärztin dass dort ja kein Hotel wäre. Die Schwester erkannte zum Glück dass ich mich mit der Situation nicht wohl fühlte und auch Angst vor meinem allerersten Krankenhausaufenthalt hatte. Sie brachte mir noch ein bisschen was vom Abendessen und dann ging es los mit dem Blutdruck messen... Alle zwei Stunden musste gemessen werden, Tags wie auch Nachts.

Der Konsolenpapa fuhr irgendwann Heim und ich war froh das ich eine ruhige Zimmernachbarin hatte die noch mehrere Monate Zeit hatte bis zur Geburt. Am nächsten Tag erfuhr ich dass sie etwas ähnliches hatte und auch ruhe brauchte.

Dienstags bekam ich dann auch schon ein bisschen Besuch von meiner Mama und meiner Schwiegermama, was von den Ärzten nicht gerne gesehen wurde. Mein Blutdruck wurde immer und immer höher und die Medikamente schlugen nicht ein kleines bisschen an. Mittwochs wurde mir dann sogar verboten ein Buch zu lesen, alles viel zu viel Aufregung! (Ich habe keinen Thriller gelesen muss man dazu sagen...). Ich durfte nix... Den Fernseher hatten wir zum Glück gar nicht erst "gebucht" und ich sollte am besten den ganzen Tag an die Decke starren oder schlafen. Deswegen hatte ich aber auch inzwischen ein Einzelzimmer, es durfte mich ja keiner aufregen.
Ausserdem hiess es dass mein Kind wahrscheinlich in der nächsten Woche geholt wird (Montags war Heilig Abend... ein graus für einen Geburtstag...). Als in der Nacht auf Donnerstag der Blutdruck im Tiefschlaf weit über 200 mmHg lag sagte die Ärztin mir morgens dass sie mein Kind am Nachmittag schon holen will.

Schon wieder ein Schreck...
Zwar kein Weihnachtsbaby aber dass es so schnell geht... Ausserdem sagte sie mir dass sie vor habe einen Kaiserschnitt zu machen, wegen meinem Blutdruck und dem noch recht weit entfernten Geburtstermin (19.01.13) würde es wahrscheinlich eh darauf hinaus laufen. Das war und ist für mich aber völlig in Ordnung und ich stimmte dem zu.
Als erstes habe ich den lieben Konsolenpapa angerufen der sich auch sofort auf den Weg machte, er hatte zum Glück seinen ersten Urlaubstag. Dann ging es daran die anderen Verwandten zu unterrichten. 
An den Rest des Tages kann ich mich kaum noch erinnern... Ich war furchtbar aufgeregt... Immer wieder kamen Ärzte und Schwestern die etwas von mir wollten. Nachdem ich noch einmal duschen war durfte ich dann schon dieses Sexy OP-Hemd anziehen und meine Piercings entfernen... Was sich als nicht so einfach herausstellte. Alle Unterschriften waren gegeben und ich war am verhungern. Ich durfte vor der OP ja nichts essen... Sag das mal einer Hochschwangeren! 
Wenn ich das richtig im Kopf habe wurden der Konsolenpapa und ich gegen 14 Uhr aus meinem Zimmer abgeholt. Ich gemütlich in meinem Bett und er musste laufen (HAHA! =) ) 
Er musste sich OP Kleidung anziehen und ich kam zur Anästhesistin. Seit dem ich angefangen habe über Geburten nach zu denken hatte ich Angst vor der Betäubung... Schliesslich ist es eine Spritze in die Wirbelsäule! Ein wichtiger Teil des Körpers in dem man einfach nicht gerne lange spitze Gegenstände hat.
Der Anästhesiepfleger war aber eine so coole Sau dass ich dank ihm meine Ängste an die Seite schieben konnte und sogar lachen konnte. Die untere Körperhälfte war also Taub und es konnte weiter gehen (Als ich rein geschoben wurde war es etwa 14:40/45 Uhr). 
Zum Glück kannte ich aus meinem Praktikum so einen OP Saal und die meisten der Gerätschaften, den sonst wäre das sicher sehr Imposant gewesen.
Unter den ganzen mit Haube und Mundschutz ausgestatteten Menschen habe ich ziemlich schnell den Konsolenpapa erkannt. Während alles an mir ordentlich abgeklebt und verhängt wurde, wurde er an meinem Kopf, also quasi über mir, platziert und konnte mir gut zureden. Wie ans Kreuz genagelt lag ich also da und wurde belustigt, so kann man es wirklich sagen! Das komplette OP Team bestand aus coolen Säuen! ALLE machten Witze und versuchten mich bei Laune zu halten während man an mir herum schnitt und hebelte. Ich sagte noch dass ich mich die ganze Woche auf die Lasagne an dem Tag gefreut habe und dann ja nichts essen durfte, da ging ein Aufschrei durch den Saal und alle sagten mir dass die total ekelig und furchtbar wässrig gewesen ist und ich nichts verpasst habe... 
Leider wurde das Blutdruckmedikament etwas hart dosiert und mein Blutdruck sackte so schnell ab das mir sehr schwindelig und schlecht wurde. Aber das wurde sofort wieder richtig gemacht und mir ging es schnell besser. 
Der eben genannte Pfleger sagte nur die ganze Zeit ich solle lächeln und Atmen... gar nicht so leicht wenn ein ausgewachsener Mann auf meinem Bauch liegt. Aber aus dem Praktikum wusste ich schon dass es jetzt nicht mehr lange dauert. 
Und SCHWUPS! Da war er draussen! 
Am Donnerstag, den 20.12.2012 um 14.57 Uhr erblickte unser Junior das Licht der Welt! 
Fast 5 Wochen zu früh aber mit stolzen 50 cm und 2980 g.
Nachdem ich ihn kurz beschnuppern und mit der Wange ankuscheln konnte wurde er auch schon mit genommen. Den Konsolenpapa habe ich mit geschickt, beim sauber machen und messen hatte er mehr zu tun als mir beim zugenäht werden zusehen. 
Als ich dann in den Kreissaal geschoben wurde in dem meine Männer auf mich warteten hatte der Grosse den Kleinen auf dem Arm, das war ein wundervolles Bild. Nachdem das Baby kurz weggelegt wurde haben die Hebamme und der Papi mich im Bett hoch gezogen und vernünftig hingelegt. Dann bekam ich endlich unseren Schatz auf die Brust gelegt und die Hebamme liess uns alleine. 
Der Papi erzählte mir dass die Hebamme ein paar Frühchen-Merkmale entdeckt hat aber er sonst einen guten Eindruck macht.

Mit der Zeit fing er an beim Atmen zu piepen, fast wie ein kleines Meerschweinchen. Wir hatten ja keine Ahnung... 
Die Hebamme sagte sofort dass das nicht gut ist und das sie den Kleinen erstmal beobachten müsste. Ich kam also wieder alleine auf mein Zimmer und der Papi begleitete mich. Inzwischen war es fast 18 Uhr. 
Etwas später kam die Hebamme oder eine Schwester zu uns und sagte dass sie den Kleinen in ein Wärmebett gelegt hat weil er nicht so richtig die Temperatur halten konnte. Ich hatte irgendein starkes Schmerzmedikament intus welches mich die Welt als völlig schön sehen liess und ich fand alles super und toll. Sorgen habe ich mir zwar gemacht aber irgendwie war trotzdem alles gut. 
Wieder etwas später kam die Schwester rein und sagte dass sie jetzt das Kinderhospital angerufen hat und die unseren Sohn noch an diesem Abend abholen würden. Das Krankenhaus in dem ich entbunden habe war nicht ausgestattet für mein Frühchen... 
Trotz aller Medikamente brach eine Welt für mich zusammen! Ich war kaum zu beruhigen und unendlich froh dass der Papi bei mir war und die Fassung behielt. 
Weil ich ja noch sehr ummobil war, hat die Schwester den Papi mitgenommen und mit ihm die ganzen Formalitäten geklärt. Er hat sich dann auch mit dem Arzt des Rettungswagens unterhalten und mit ihm alles besprochen. Da alles recht schnell ging konnte ich Junior nicht noch einmal halten. Aber er wurde auf seiner Tranporttrage noch einmal zu mir herein gefahren. 
(Wer so etwas nicht kennt; eine "normale" Rolltrage wie man sie aus Rettungsfahrzeugen kennt mit einem Inkubator und den wichtigsten Maschinen darauf) 
Und er sah so unendlich winzig aus darin! Zum Glück hat er nicht geweint, sonst wäre ich vermutlich mit in diese Maschine geklettert. Der Arzt erklärte auch mir was jetzt passieren würde. Ich gab ihm Juniors Spieluhr mit die ich schon so lange immer auf meinem Bauch für ihn habe singen lassen, das kannte er und mein Geruch hing daran.

Zu dem Punkt kam mir auch das erste Mal in den Sinn was denn mit mir ist... Ich musste da bleiben und niemand konnte mir so recht sagen wann ich meinem Kind hinterher verlegt werden konnte. Naiv und Hormongesteuert habe ich erstmal gehofft dass es am nächsten Tag sein würde. 
Das Team fuhr los und liess mir die Nummer der Station da, so konnte ich jederzeit anrufen und mich nach dem Kleinen erkundigen. Der Konsolenpapa blieb noch etwas bei mir und fuhr dann noch einmal ins Kinderklinikum um nach unserem Sohn zu schauen. Danach durfte er dann aber auch ins Bett, es war inzwischen schon sehr spät. Die Nacht verlief für mich sehr ruhig, des lange Tag, das viele weinen und die Medikamente lullten mich ein. Nur alle zwei Stunden das Blutdruck messen störte mich.
Am nächsten morgen bekam ich eine Milchpumpe hingestellt und erklärt, auch ohne anwesendes Baby wollten wir die Muttermilch auf Trapp bringen. 
Sobald jemand den Raum betreten hat wurde er von mir mit Fragen bombardiert wann ich denn endlich verlegt werde. Ich wurde vertröstet, denn mit meinem Blutdruck war eine Verlegung nicht einfach.
Auch nach der Geburt wollte das Problem nämlich nicht besser werden und da ich stillen wollte waren die Medikamente nach wie vor sehr beschränkt. Meine Mama besuchte mich und es gab die ersten Geschenke, das war ein kleiner Lichtstrahl (Also meine Mama mehr als die Geschenke, versteht mich nicht falsch!) Der Konsolenpapi pendelte immer zwischen mir und Junior hin und her und versorgte mich mit anktuellen Fotos. 
So litt ich vor mich hin bis am Sonntag den 23.12. morgens die Schwester rein kam und sagte dass ich in einer Stunde abgeholt werde, es war noch dunkel draussen und ich verzichtete in dem Moment gerne auf mein Frühstück. 
Sie sagte als sie kurz darauf wieder rein kam noch dass sie so schnell noch niemanden mit einer frischen Kaiserschnittnaht eine Tasche hat packen sehen. Ich habe also den Konsolenpapi wach geklingelt und bescheid gegeben dass er mich ab dem Tag im anderen Krankenhaus besuchen kann. 
Eher als erwartet standen zwei nette Männer des Roten Kreuzes in meinem Zimmer und ich hüpfte Elfengleich (also so weit die erwähnte Narbe es zuliess) auf die Trage und drängelte los zu fahren. Natürlich war erst noch Papierkram zu erledigen. Aber dann ging es los.

Neben den normalen Fragen des Rettungsassistenten hinten im Rettungswagen unterhielten wir uns noch sehr nett über das Ehrenamt beim roten Kreuz und über den Rettungsdienst. Und natürlich über meinen kleinen Schatz. 
Das Frühstück meiner neuen Zimmernachbarin stand noch auf dem Tisch als ich rein geschoben wurde und ich mein neues Bett bezog. Die Schwestern waren nicht annähernd so nett wie im ersten Krankenhaus, ich nervte aber auch ziemlich rum dass ich dann jetzt auch endlich mal zu meinem Sohn will. Als die Ärztin die mich aufnehmen sollte nach einer Stunde immernoch nicht da war, beauftragte man die Schwesternschülerin mich in einem Rollstuhl rüber zur Neonatologie / Frühchenintensivstation zu fahren. Da beide Häuser aneinander Hängen mussten wir nur einmal quer durchs Haus und waren schon da. 
Das erste von vielen Malen stand an:
Klingeln, Name nennen, Hände waschen und desinfizieren und rein gehen / rollen. 
Dort wurde ich von netten Pflegern empfangen und durfte eine noch sehr junge und extrem Moderne Station bewundern. 
Ich wurde rein gerollt und da lag er... In einem Kasten der sich aber nur als Wärmebett herausstellte und nicht als Inkubator, dafür war er schon zu gross und zu gut entwickelt. Die Ärztin erklärte mir was dort alles an ihm dran hing und welche Probleme er so hatte. Dabei blieb sie aber sehr positiv und machte mir viel Hoffnung. 
Da ich zur Milchpumpe musste und ich ja auch immernoch nicht aufgenommen war ging es erstmal zurück. 
Ich war gerade auf meinem Zimmer angekommen und dabei mich in mein Bett zu quälen (meine Zimmernachbarn war inzwischen entlassen und gegangen, ihr Bett gemacht) da kamen zwei meiner Kolleginnen herein. Diese hatten durch viele Telefonate und Fragen heraus gefunden wo ich jetzt bin und sich auf den recht Weg gemacht. Wir quatschten ein bisschen und beide waren begeistert von den Bildern die ich ihnen zeigte und wie tapfer ich den Weg bis hier hin gemeistert hatte. Ich war noch völlig erschlagen von den Glücksgefühlen meinen Kleinen gesehen zu haben. 
Als der Konsolenpapa dann kam sind die beiden wieder gefahren und wir sind noch einmal zusammen zu unserem kleinen Sohn. (Es durften Immer nur zwei Besucher gleichzeitig in das Zimmer von ihm und einer davon musste ein Elternteil sein) Da habe ich ihn dann auch auf den Arm bekommen. Gar nicht so einfach mit den vielen Schläuchen und Kabeln. 
Als wenn mir genau das gefehlt hätte hatte ich an dem Abend auch meinen Milcheinschuss. An dem Abend bekam ich auch schon wieder eine neue Zimmernachbarin. Sie war an dem Tag Mutter geworden im gleichen Krankenhaus wie ich und ihr Sohn war auch verlegt worden. 
Am nächsten Tag lernten wir uns auch ein bisschen kennen.
Die kommenden Tage waren sehr eintönig. Nachts abpumpen und Blutdruck messen, Frühstück, abpumpen, mit der Milch rüber zur Intensivstation, anlegen und kuscheln, essen und wieder zum Kleinen. So weit es ging war ich immer beim Kleinen und durfte und konnte dort auch immer mehr machen. Die Schläuche und Kabel wurden weniger.
Zwei Tage lang durfte ich ihn immer nur kurz auf den Arm nehmen, er hatte eine starke Neugeborenengelbsucht und musste unter blaues Licht (Die Werte waren so hoch das er ausgesehen haben müsste wie eine Zitrone, aber nur minimal gelb war. Mein kleiner starker Kämpfer!!!).
Zwischendurch kamen immer wieder Omas und Opas zu besuch um mit uns zusammen den süssen Zwerg an zu schauen.
Am 24.12. besuchten mich meine Eltern und wir stellten das ganze Zimmer voll mit Geschenken für alle =) Das war zwar nicht zuhause aber wir haben es uns nett gemacht. An dem Tag kam auch Juniors Atemhilfe weg und er öffnete die Augen (die waren Anfangs sehr zu geschwollen wegen den Schläuchen) das waren wohl die tollsten Geschenke. Wir bekamen sogar von der Station ein Weihnachtsgeschenk, eine Trinkflasche und ein Kuscheltier mit einem Foto von unserem kleinen Schatz. 
Als es am 26. hiess ich solle entlassen werden, Junior aber noch nicht informierte ich mich schnell wie das mit einem Elternzimmer der Intensivstation aussieht. Meine Krankenkasse sagte mir zu und es war auch noch ein Bett frei.
Ich zog also von der Einen auf die andere Station. Dort war ich aber nicht mehr als richtige Patientin und musste mich um alles selber kümmern. Von Juniors Station bekam ich Essensmarken für die Kantine (die an den Feiertagen allerdings viel zu hatte) und konnte machen was ich wollte, mehr oder weniger. Ich fuhr also am Abend des 27., der Tag meiner Entlassung, das erste mal als Mutter kurz nach Hause und etwas Essen.
Mein Blutdruck war zu diesem Zeitpunkt immernoch zu hoch aber ich hatte ein Rezept bekommen und einen Brief für meinen Hausarzt, die Gynäkologin und die Hebamme die mich im Wochenbett betreute. Richtig gut war es aber erst wieder nach etwa 4 Monaten.
Die Intensivstation hatte mir quasi frei gegeben und mich weg geschickt, für mich gar nicht so einfach... Da es aber hiess das Junior nicht vor seinem errechneten Geburtstermin entlassen werden würde, also am 19.01., war es auch mal schön wieder saubere Sachen zu packen und was anderes als Kantine zu essen.
Ich bekam noch eine andere Mutter auf mein Zimmer, da wir aber beide nicht viel dort waren, war auch nicht viel mit kennenlernen. Das Zimmer war auch sehr sehr spärlich, kein TV oder so etwas... nur zwei Betten und zwei Schränke.
So sass ich die meiste Zeit neben Juniors Bett oder kuschelte mit ihm. Der Konsolenpapa besuchte uns jeden Tag für mehrere Stunden und genoss die Zeit mit seinen Lieben. Ich habe mich viel mit der Mutter von Juniors Zimmergenossin unterhalten. Das waren "richtige" Frühchen, zwei Monate zu früh und so winzig und leise...
Dagegen war mein Baby ein Riese und trotzdem so winzig klein...
Am 31. verpasste ich leider das Mittagessen in der Kanitine, die wegen Silvester auch schon nach dem Frühstück zu machte. Also kam der Konsolenpapa mit etwas leckerem vorbei und wir gingen danach zu unserem Schatz. Er erzählte mir das am 1.1. seine Mama zu uns kommen würde um ihm noch ein bisschen bei den auf der Strecke gebliebenen Kartons und Renovierungsarbeiten zu helfen. Deswegen würde er nur kurz mittags vorbei kommen.
Auf Juniors Station war es inzwischen schon wie zuhause. Er hatte nur noch zwei Kabel am Körper die ihn überwachten, der Rest war weg. Kein Atemschlauch mehr, keine Magensonde, keine Infusion, das Wärembett war seit einem Tag aus und alles machte er super. Ich machte alles alleine und die Schwestern hatten wenig zu tun mit mir und meinem Kind.
Ich fragte mich die ganze Zeit ob es wirklich noch fast 3 Wochen dauerte bis wir Heim durften, ich wollte meinen Geburtstag in wenigen Tagen so gerne mit meiner kleinen Familie zuhause sein!
Die Schwestern machten mir aber wenig Hoffnung und so fand ich mich damit ab. Auch sagten mir die Schwestern das ich es mit ihm nicht leicht haben werde, er hat dort viel geschrien. Meistens aber nur wenn ich nicht da war und das ist ja auch zu verstehen. Ich habe ja schliesslich auch viel geweint als ich von ihm getrennt war.
Doch dann kam alles anders... Die Ärztin kam zu uns und sagte das er doch eher als geplant entlassen werden konnte. Wir haben uns gefreut, doch dann kam der Knaller - "Wir dachten da an morgen. Aber nur wenn das geht und das für sie nicht in Stress ausartet..."
Hallo? Natürlich ging das! Was für eine Frage! Da musste ich schon wieder weinen, dieses mal vor Glück. Sie sagte uns das er hier alles so gut macht und ich ja das meiste eh schon alleine machen würde, da könnten wir jetzt auch heim, er war jetzt auf dem Stand eines normalen Neugeborenen und wir hatten keine Folgen zu erwarten.
An dem Abend fuhr ich noch einmal mit dem Konsolenpapa Heim um die Sachen fertig zu packen und den Maxi Cosi zu holen.
Den Jahreswechsel verbrachten wir mit Junior auf dem Arm am Krankenhausfenster, da es weit oben lag konnte man auch wundervoll das Feuerwerk anschauen.
Am nächsten Tag sass ich dann noch wie immer bis nachmittags bei meinem Schatz und als der Konsolenpapa kam hatten wir noch ein Entlassungsgespräch mit der Ärztin. Sie gab uns einen Brief für Hebamme und Kinderarzt mit und alle anderen Papiere und wir konnten gehen! Eigentlich wollten wir dem Team der Intensivstation noch etwas schenken, aber da alles plötzlich so schnell ging haben wir das völlig vergessen!

Und nun ging das Abenteuer richtig los...

Es tat wirklich gut mir mal alles mit allen Details von der Seele schreiben zu können und ich habe lange überlegt ob ich es veröffentlichen soll, habe mich nun aber dafür entschieden. Beim schreiben ist bei mir auch die eine oder andere Träne geflossen...

In diesem Sinne wünsche ich allen werdenden Müttern alles Gute und viel Hoffnung!
Eure

Freitag, 11. Juli 2014

Eine Aufgabe für mich zum 100. Post

Guten morgen ihr Lieben,

Ich bin bei Facebook über eine ganz interessante Aktion gestolpert. 
Seht selbst: 


Ich finde das eine wirklich schöne und irgendwie  lustige Idee und möchte das gerne die nächsten 30 Tage machen! 
Und ihr sollt dabei sein ;-) 
Wer hat vielleicht sogar Lust mit zu machen? Hier kommt ihr zu der passenden NetMoms Seite

Diese Aufgabe stelle ich mir ausserdem zu meinem 100. Post hier auf dem Blog. Das muss gefeiert werden und warum nicht damit eine gute Mutter zu sein? 

Nur werde ich nicht jeden Tag einen Post dazu raus hauen, das wäre wahrscheinlich nervig und anstrengend für euch und mich.
Aber ich werde diese Liste aktuelle halten und am Ende ein Fazit schreiben. Hier könnt ihr sehen ob ich es an dem Tag geschafft habe oder ob es einfach war. Viele Sachen sind sicher für grössere Kinder gedacht, aber ich werde versuchen sie so weit es geht an zu wenden und passend auf unsere Familie zu nutzen und zu erweitern. 

1. Junior hat da zwar noch keine grosse Meinung die er äussern kann, da ich aber weiss dass er schwimmen liebt, habe ich mir für uns überlegt das wir diesen Monat mal wieder schwimmen fahren. Vielleicht sogar das erste mal ins Freibad wenn das Wetter es zulässt. 
2.  Dies ist ein Ziel dass ich mir sowieso schon jeden Tag vornehme. Und meistens klappt es, auch heute. Da ich heute auch arbeiten war, konnte ich nicht so viel Zeit mit meinem Kind verbringen wie ich es mir wünsche, hatte demnach aber auch nicht so viel Zeit mich über ihn auf zu regen =) 
Nur einmal haben wir zusammen Laut gelacht als Junior auf mir herum geklettert ist, aber das ist hiermit wohl nicht gemeint... =) 
3. Das ist die leichteste Übung mit unserem Sohn! Er kommt mehrmals am Tag an und dann nehme ich ihn richtig doll in den Arm und dann geht er wieder spielen... Ich habe mir heute aber drei zusätzliche Umarmungen von ihm abgeholt! 
4. Praktisch das er heute nach einem langen Tag bei Oma mal wieder im Auto geschlafen hat, so konnte ich ihm an der roten Ampel einen Kuss auf die Stirn drücken. Und gut das er im Smart neben mir sass, sonst wäre ich ja nicht dran gekommen. Im Bett kann man ihm keinen Kuss geben... das würde ihn sofort wecken.
5. Auch das ist etwas was ich jeden Tag versuche zu beachten! Mit 1,5 Jahren versuche ich ihn nicht zu überfordern, ihn aber trotzdem gut zu schulen und ihm viel bei zu bringen. Bis jetzt läuft das auch ganz gut.
6. Rührei - Check! 
7. Beim gemeinsamen Malen bzw schmiren auf einem Blatt Papier habe ich im dazu geschrieben wie lieb ich ihn habe... Hat ihn weniger interessiert. Nur hat er versucht es an zu malen... Oder durch zu streichen =)
8. Wenn ich davon ausgehe dass er mit 19 Abi macht sind es nur noch 891 Wochenenden. Wenn er mit 16 seinen Abschluss macht sind es sogar nur noch 722 Wochenenden... 
9. Das war heute besonders wichtig. Wir waren im Freibad und Junior meinte sich von sämtlichen umliegenden Decken Essen klauen zu wollen... Das habe ich ihm aber gezeigt! 
10. Das versuche ich eigentlich immer. Auch wenn es mir mal nicht so gut geht oder ich irgendwie stress habe soll Junior da so wenig wie möglich von mit bekommen. Heute habe ich aber mal besonders genau darauf geachtet und ich muss sagen es hat ganz gut geklappt. Sagen wir 90% des Tages mit Junior waren Fröhlich!
11. Gesagt - getan! 
12. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, daher haben wir es nur geschafft eine Sandburg zu bauen. Das lasse ich jetzt aber mal unter basteln fallen =)
13. Das ist bei einem kleinen Trotzbrocken sehr schwer. Da er viel am meckern ist wenn er seinen willen nicht bekommt ist es schwer ihm da nicht auch mal zu sagen dass man sein verhalten gerade nicht so toll findet. Aber wenn man es nett verpackt kann man ja auch mal positive Kritik üben... Ob er dass dann versteht weiss man aber nicht
14. Ich war heute von 12 - 16 Uhr arbeiten, das war mit der fahrt viel der Zeit die ich mit Junior gehabt hätte, also blieb nicht mehr viel handyfreie Zeit übrig... morgens waren wir in der Stadt etwas aus dem Stoffladen besorgen und nachmittags im Planschbecken. Keine Zeit für Handy und so ging das ganz gut! Versuche ich mal öfter glaube ich... 
15. Mein Sohn soll mich genau so in Erinnerung behalten wie ich bin, genau so. Mich für ihn zu verstellen würde mir nicht gut tun und er würde es spüren. Natürlich versuche ich das beste aus mir heraus zu holen, keine Frage. Aber meine schlechten Seiten behalte ich so weit es geht für mich =)
16. Diese Aufgabe musste ich heute "leider" schon an die Seite legen... Wir waren in einem Spielzeuggeschäft und Junior wollte unbedingt auf einem der viel zu grossen Motorräder und Laufräder fahren... konnte er aber nicht. Also sind wir mit einem wild kreischenden Kind auf dem Arm wieder aus dem Laden raus... Ich hätte mir als Kind sicher gewünscht dass meine Mama mir alle diese tollen Fahrzeuge kauft... Habe ich aber nicht.
Ich habe ihm auch nicht 10 Tafeln Schokolade und 5 Pack Kekse zum Mittag gegeben... 
Und auf der Arbeit absagen weil ich mit dem jungen Mann ins Planschbecken will kommt auch nicht sonderlich gut... schade... Aber dafür bekommt er gleich einen Keks, den habe ich mir als Kind auch gewünscht =)
17. Diese Aufgabe ist ja mal ganz einfach =) Das tun Junior und ich nämlich sowieso andauert... Meistens weil er mich versucht zu kitzeln oder auf mir sitzt und hüpft... Heute haben wir zusammen sehr gelacht weil er sich in seinen Kleiderschrank gesetzt hat und mit mir (davor) Guck-guck gespielt hat! 
18. EINE Mutter? Fast jede Mutter die ich kenne hat die eine oder andere Eigenschaft die ich bewundere... Also eine schwere Entscheidung... Also habe ich mir DIE Eigenschaft rausgesucht, die Eigenschaft aller Eigenschaften! Die will jede Mutter haben... In der Öffentlichkeit haben die meisten Mütter sie auch ganz plötzlich... wisst ihr was ich meine? 
Geduld! 
Ich war beim Einkaufen etwas ruhiger wenn er mal wieder versuchte das Regal leer zu räumen, habe etwas ruhiger reagiert als er mir mal wieder beim spielen mit voll Karacho in den Haaren gezogen hat und habe beim Essen das runter gafallene einfach wieder hoch gehoben... 
19. Junior kann jetzt etwas in den Müll bringen! Es sei den die leere Verpackung eignet sich in seinen Augen besser zum Spielen =)
20. Hehe... als wenn ich es vorgestern geahnt hätte... Hätte ich mal ein paar Tage weiter gelesen hätte ich wohl eine andere Eigenschaft gewählt. 
Also das gleiche Spiel noch einmal... Wir kannten das Spiel ja schon und ich glaube es ging ein bisschen einfacher als beim letzten mal!
21. "Es ist OK wenn du deinem Kind auch mal mehr als ein Ei in der Woche gibst..." "Es ist OK wenn du deinem Kind auch mal mehr als ein Ei in der Woche gibst..." "Es ist OK wenn du deinem Kind auch mal mehr als ein Ei in der Woche gibst..." "Es ist OK wenn du deinem Kind auch mal mehr als ein Ei in der Woche gibst..." "Es ist OK wenn du deinem Kind auch mal mehr als ein Ei in der Woche gibst..." "Es ist OK wenn du deinem Kind auch mal mehr als ein Ei in der Woche gibst..." "Es ist OK wenn du deinem Kind auch mal mehr als ein Ei in der Woche gibst..." "Es ist OK wenn du deinem Kind auch mal mehr als ein Ei in der Woche gibst..." IRGENDWANN GLAUBT MAN SICH SELBER... 
22. Ich glaube für ihn sind die meisten Komplimente noch unerwartet, so viel Menschenkenntnis wäre vielleicht etwas viel erwartet... Ich habe ihn aber heute dafür gelobt wie toll er schon knöpfe drücken kann, auch wenn davon der Fernseher angeht... 
23. Laut: "Du hast schon so schöne Haare, du wirst mal so hübsch!"
Im Kopf: "Meine Güte, musst du dir die blöden Nudeln schon wieder in deine Haare schmieren??" 
24. Geht nicht... Er ist eigentlich nur ruhig wenn er isst oder schläft, sonst kommt immer etwas aus seinem Mund. Zwar kann man die meiste Zeit noch nicht vom richtigen Sprechen reden, aber trotzdem muss ich ihm dann auch mal ins "Wort" fallen... 
25. Es erschien mir zu banal, aber es standen heute keine grossen Entscheidungen an, also habe ich ihn gefragt welche Schuhe er anziehen mag... 
26. Das versuche ich bei allem zu tun was er irgendwie alleine schaffen möchte... Wenn er etwas nicht sofort beim ersten mal schafft kommt er manchmal zu mir und will das ich es mache, aber wenn ich es ihm noch einmal zeige und ihn ermutige schafft er die meisten Sachen dann doch irgendwie. 
27. Ich trinke heute eine Tasse Tee während Junior schläft. Ganz in Ruhe! Ist das gesund genug?
28. Ich habe es mir "Trecker" versucht... Er hat auch einmal "Ticka" gesagt... aber auch nur das eine mal, morgen mal sehen ob es hängen geblieben ist. 
29. Oh ja, das ist es wirklich! Ein Geschenk was vielen verwehrt bleibt! Wir sollten stets stolz und glücklich sein und all unsere Liebe geben, denn wir werden sie unter Garantie tausendfach zurück gekommen! 
30. Wann immer Junior Lust und "zeit" hat, nehme ich ihn in den Arm. Leider ist das seltener als mir manchmal lieb ist, denn er ist immer auf Achse und hat wenig Zeit zum kuscheln. Aber wenn er mir zeigt wie toll er schon spielen kann und sich hin und wieder einen Kuss und mich als Spielpartner abholt ist das wie kuscheln für die Seele! 

So, ich kann es kaum erwarten los zu legen :-) 
Jetzt ist aber erstmal der Stoff dran, der wird noch zugeschnitten bevor meine Männer gleich aufstehen und Frühstück möchten. 

Einen schönen Tag euch allen! Eure 

Dienstag, 8. Juli 2014

Eltern in freier Wildbahn... Ich bin schwer erschrocken!

Hallo ihr Lieben,

Es geht auch direkt los... 
Ich hatte heute auf der Arbeit eine Situation die mich seit dem verfolgt, mir regelrecht zusetzt. Ich muss es mir von der Seele schreiben. 

Ich ging aus meiner Abteilung durch die grosse Möbel-SB-Halle (Ihr erinnert euch vielleicht dass ich beim grossen schwedischen Möbelhaus arbeite) um einen Container weg zu fahren. Mir kam eine Familie mit zwei Kindern entgegen, Vater, Mutter, Tochter (10-12 Jahre) und Sohn (8-9 Jahre). Die Kinder liefen vorne weg und fingen an sich zu streiten, nur mit Worten, keine Taten! 
Der Junge fing plötzlich an zu schreien und lief zur Mutter. Ich war inzwischen auf einer Höhe mit der Familie und habe verstanden was gesagt wurde. Das sagt die Mutter doch allen Ernstes Tochter:
"Was hast du gemacht??" 
Und dann zum Sohn (Ich habe den Namen vergessen, spielt ja auch keine Rolle, deswegen Max):
"Schlag sie zurück Max, aber so richtig doll!!!" 

Ich bin stehen geblieben und habe die Mutter nur sehr ungläubig angeschaut... Die schnappte sich ihre Kinder und zog ganz schnell ab. Aus liebe zu und sorge um meinen Job habe ich nichts gesagt, inzwischen bereue ich das. Ich wüsste zu gerne was in dieser Frau vor sich ging! Vielleicht auch was an dem Tag schon vorgefallen ist. 
Wie sehr muss man abstumpfen um so etwas zu sagen? 
Natürlich reicht es jeder Mutter irgendwann, aber so sehr das man seinen Sohn auffordert der grossen Schwester richtig weh zu tun? 
Ich verstehe das man nach einem Nachmittag beim Schweden mit zwei vorpubertären Kindern anstrengend und nervenaufreibend sein kann, aber man muss doch wenigstens ein Stück weit gerecht und objektiv bleiben. Schliesslich hatte es zu keinem Zeitpunkt des Streits irgendwelche Schläge gegeben! 

Und überhaupt, man kann doch nicht auf alles mit dem gleichen reagieren, nur etwas stärker halt. Das geht doch nicht... Wo würden wir denn da hin kommen? 

Ich bin der Meinung als Eltern sollte man immer im Hinterkopf behalten dass man eine Vorbildfunktion hat und die Kinder auf diese Welt vorbereiten muss! 

Ich bin eigentlich gar nicht so richtig (TOOOOORRRRRR!!!!! 1-0 für Deutschland gegen Brasilien =) ) in der Lage in Worte zu fassen was ich fühle und wie sehr mich das verwirrt... Ich hoffe einfach nur dass ich niemals mit meinem Sohn und seinen vielleicht mal kleinen Geschwistern so reden werde! Das wird schwer, natürlich, niemand ist perfekt! Aber wir schulden es unseren Kindern es zumindest zu versuchen. 

Ich werde jetzt das Deutschlandspiel weiter schauen und hoffen dass der Konsolenpapa bald wieder kommt. 
Schönen Abend noch, Eure

Mittwoch, 2. Juli 2014

Ein Dienstag bei Familie mit Konsolen

Hallo ihr Lieben, 

Ich habe letzten September mal einen Tag bei uns beschrieben (Hier komt ihr noch einmal zu diesem Bericht). Da sich seit dem sehr viel getan hat, schreibe ich euch heute mal ein Update ;-) 
Damals war der Zwerg gerade neun Monate und eine Woche alt, inzwischen ist er fast genau doppelt so alt. 
Dieses mal nehme ich einen Dienstag. Gestern quasi... :-) 





  • 05:00 Uhr - Ich schlafe noch und der Konsolenpapa macht sich auf den weg zur Arbeit. 
  • 07:00 Uhr - Ein leises Erzählen aus Richtung Kinderzimmer weckt mich und ich lausche gespant was man mit 18 Monaten so zu erzählen hat. Diverse Rufe nach Oma und Opa, Wau wau und viele unverständliche Sachen dringen zu mir durch. 
  • 07:10 Uhr - Es ist wieder still geworden. Da ich jetzt schonmal wach bin spiele ich ein bisschen am iphone und schaue was in den sozialen Medien so passiert ist. 
  • 08:30 Uhr - Junior wird wach und gibt sich dieses mal nicht mit spielen und erzählen zufrieden. Er fängt sofort an zu schimpfen und nach mir zu rufen. Da knurrt wohl der Magen...
  • 09:00 Uhr - Wir haben die morgendlichen Pflichten erledigt. Junior trägt eine frische Pampers, die Zähne sind geputzt, er hat kurz (erfolglos) auf dem Töpfchen gehockt,  Schlafanzug wurde gegen Hose und Tshirt getauscht und die Schnuller wurden weg gelegt, bei mir sieht es ähnlich aus. Ich habe den Tisch gedeckt und alles fürs Frühstück fertig gemacht. 
  • 09:20 Uhr - Nach 4 Scheiben Brot ist das Kind satt und darf spielen gehen. Ich räume noch schnell den Tisch ab und auf. 
  • 09:30 Uhr - Junior und ich stellen zusammen eine Maschine Wäsche an. Danach spielen wir mit beinahe allem was uns zwischen die Finger kommt. In der Küche habe ich sein Radio angeschaltet, im Kinderzimmer zeiht er den Stecker immer raus deswegen musste es umziehen,  für ihn eine willkommene Einladung mal so richtig die Hüften zu schwingen. Als er besonders vertieft ist habe ich kurz zeit ein Schnittmuster auf den Stoff zu bringen. 

  • 11:30 Uhr - Junior wird kuschelig. Das heisst es dauert nicht mehr lange bis er ins Bett möchte. Das Mittagessen steht also an, heute gibt es Nudeln mit einer Art Würstchen-Möhren-Lecker-Pfanne die ich irgendwo zwischen Spielen und kuscheln noch schnell gezaubert habe. Der Teller ist noch nicht ganz leer da reibt er sich die Augen und wird motzig, der Hunger überwiegt aber! 
  • 12:10 Uhr - Das Kind liegt im Bett und quasselt sich selber in den Schlaf. Ich mache mich an einen Blogeintrag über eine Tasche die ich genäht habe
  • 14:20 Uhr - Der Konsolenpapa kommt heim und weil er mich in der Küche nicht bemerkt hat (die Tür war geschlossen) und mich im Wohnzimmer nicht gesehen hat schaut er im Kinderzimmer nach. Da ich Junior aber eh kurz danach wecken wollte ist das egal. Er kommt dann doch zu mir und begrüsst mich mit Geschichten von der Arbeit. 
  • 14:45 Uhr - Junior ist frisch gemacht und bekommt seinen "nach-dem-Mittagsschlaf-zum-wach-werden"-Snack, heute eine Banane von der ich gütigerweise auch einmal abbeissen darf. 
  • 15:15 Uhr - Wir machen den Kleinen Mann bereit raus zu gehen und ich ziehe mich für die  Arbeit um. Gemeinsam gehen wir zu den Autos. Junior und Papa fahren zum Einkaufen, ich fahre zur Arbeit. Hätte ich den Nachmittag frei könnte ich mit Junior noch zu einer Krabbelgruppe fahren.
  • 16:00 Uhr - Junior und Papa sind einkaufen und spielen danach die Wohnung auseinander. Ich beginne zu arbeiten.  
  • 18:00 Uhr - Junior wird hungrig und bekommt von Papa drei Scheiben Brot und einen Fruchtjogurt zum Abendessen. Ich habe auf der Arbeit Halbzeit. 
  • 18:45 Uhr - Junior liegt im Bett und ist so K.O. das er keinen Mucks mehr macht. Vorher hat er mit Papa noch das morgendliche Programm durch gemacht... nur halt andersrum. 
  • 20:00 Uhr - Ich habe Feierabend und mache mich auf den Weg nach hause. 
  • 20:30 Uhr - Zuhause angekommen finde ich den Konsolenpapa nach einer wirklich kurzen Nacht (Montag Abend hat ja Deutschland das Spiel im Achtelfinale der WM gehabt) dösend auf dem Sofa. 
  • 20:45 Uhr - Wir essen noch was vom Mittagessen. Junior schläft nach wie vor wie ein Stein. 
  • 22:00 Uhr - Ich habe noch ein bisschen Skylanders Giants auf der Xbox360 gespielt (dazu kommt auch bald noch ein Bericht) und der Konsolenpapa hat mir dabei zugesehen und im Internet gesurft. Jetzt ist es aber Zeit fürs Bett. Ein letzter Blick aufs  Iphone und die Augen fallen zu... 

So weit heute erstmal zu mir :-) 
Das gleiche muss ich dann wohl in neun Monaten und einer Woche noch mal machen :-) Dann ist Junior schon 27 Monate alt! Das geht wahrscheinlich schneller als man denkt! 

Einen schönen Tag noch! 
Eure 

Samstag, 21. Juni 2014

Diese Freude…

Guten Abend ihr Lieben,

Nachdem ich in meinem Urlaubsbericht ja erzählt habe dass Junior ganz schräg drauf war teile ich euch heute mit dass er wieder völlig Fit ist! 
Da er dabei war die 10kg Grenze zu unterschreiten wurde das auch dringend Zeit. 

Gibt es etwas schöneres als sein Kind wieder lachen zu hören und ihm wieder hinterher laufen zu müssen?! 
(Auch wenn man das weglaufen keine zwei Minuten später schon wieder verflucht…) 

Heute morgen hat er so richtig gut gefrühstückt! Drei Brote anstatt nur einmal abbeissen und dann weinen. Herrlich! 
Beim Wochenendeinkauf danach sass er im Buggy und freute sich über Zeitschriften und Leute die an ihm vorbeizogen. Als wir ihn raus geholt haben in einem Laden der nicht so voll war, lief er quietschend durch die Gänge und spielte Fangen mit dem Konsolenpapa und mir! Dabei lachte er und schrie vor Freude die Leute an die er entdeckte, zum Glück reagierten die immer ähnlich freudig, was ihn noch viel aufgeregter und glücklicher machte. 
Zum Mittagessen verputzte er eine Portion die locker das doppelte seines Körpergewichtes hatte und noch einen Nachtisch hinterher… Um den Babyspeck mache ich mir also auch nicht mehr so grosse Sorgen. 
Obwohl er die Nacht gute 15,5 Stunden geschlafen hat, konnte er Mittags auch nochmal 2 Stunden schlafen. 
Nachmittags hat er erst die Wohnung verwüstet umdekoriert und mir beim aufräumen und Wäsche waschen geholfen, später waren wir noch draussen und schaukeln. Dabei hatte er ein breites Grinsen im Gesicht… fast die ganze Zeit. 
Als wolle er mir sagen: 
"Danke Mama dass wir wieder zuhause sind! Hier ist es doch am allerschönsten!" 
Abends hat er nochmal warmes Essen bekommen, er hatte ja schliesslich die letzten Tage ein bisschen wenig Nährstoffe… 

Die Frage ist nur: Ist er voller Energie weil er wieder gut isst oder Isst er wieder gut weil er wieder gute Laune und Energie hat? 

So ist das Kind jetzt im Bett und ich schreibe euch mit einem dicken Grinsen im Gesicht! Mein kleiner Schatz ist wieder Happy! Also bin ich es auch… 
Ach Ja: Nebenbei schauen wir auch noch das Deutschlandspiel =) 

Ich wünsche euch einen wundervollen Sonntag und noch einen schönen Abend! Eure 

Freitag, 20. Juni 2014

Urlaub!!! Wir sind wieder da!

Hallöchen ihr Lieben,
Koffer packen

Wir sind seit gestern Nachmittag wieder zuhause! Die fünf Tage bei meinen Eltern waren wirklich schön, zumindest für mich… Junior sieht das ganze glaube ich ein bisschen anders…

Freitag (Sonntag sind wir los gefahren) bekam Junior plötzliche ziemlich hohes Fieber (39,5°C) und wirkte ein bisschen müde und schlapp, da er aber noch fröhlich war und weiter spielte dachten wir uns nichts dabei und haben es auf die Zähne geschoben. In seinem Mund schaut im Moment fast täglich eine neue Spitze raus, da ist ganz schön was los.
Samstag war es genauso, das Fieber liess sich aber gut mit einem Zäpfchen regulieren.
Schlafen tut er seit dem wie ein Stein! Er schläft sogar alleine ein! Diese Fähigkeit hatte er nämlich für mehrere Wochen wieder völlig verdrängt vergessen. Jetzt tut er es auf jeden Fall wieder…

So ein Kratzbaum ist auch ein super Tisch
Sonntag Mittag nach dem Mittagessen ging es dann los Richtung Oma und Opa!

Einen kleinen Zwischenstopp haben wir in Halle/Westfalen gemacht, am bzw. im Gerry Weber Stadion war der letzte Tag der Gerry Weber Open. Dort haben meine Kollegen vom Deutschen Roten Kreuz Sanitätsdienst gemacht und ich habe sie dort besucht. Junior freute sich über Gummibärchen und die vielen Menschen in der leuchtroten Kleidung. Das Fieber war noch da aber er war glücklich und zufrieden, also so weit erstmal kein Grund zur Sorge.

Bei meinen Eltern angekommen hat Junior erstmal die Wohnung untersucht und die Katzen versucht zu fangen liebevoll begrüsst.

Am Sonntag war noch wunderschönes Wetter und so haben der Junior und ich uns erstmal die Oma geschnappt und haben einen schönen Spaziergang zum örtlichen Schützenfest gestartet.
So viel zum guten Wetter am
Sonntag… zum Glück war nur
ich rot… 
Dort gab es auch ein Kinderkarussell und Junior wurde schon ganz nervös als er es sah. Konsolenoma hat vier Fahrkarten besorgt und ich habe Junior in eins der Autos verfrachtet. Leider wollte in ebendieses Auto auch ein Junge (3-4 Jahre?)… Setzte sich daneben und Junior bekam die grosse Panik! Von da an war es nicht mehr möglich dieses Kind in das Karussell zu bekommen. Hallo??? Mein Kind mag kein Karussell???

Er wollte darauf hin auch kein Eis mehr von mir probieren oder irgendetwas anderes machen.
Also zurück zu Opa und noch schnell was essen, der erste Tag war schon vorbei und Junior plumpste ohne ein Wort zu sagen ins fremde Bett und schlief wie ein Stein.

Tauben jagen in der leeren Stadt
Montag morgen waren Junior, Oma und ich in der Stadt um Frühstücken zu gehen und ein bisschen zu schauen was es so gibt.

AFFENALARM
Montagmorgens um 9 Uhr ist zum Glück nicht viel los und wir haben draussen gesessen während Junior rum laufen konnte und Tauben fangen wollte. Wäre der grosse Platz richtig voll gewesen wäre das sicher schwer geworden.
Ich wollte dann natürlich noch in den Stoffladen, den kannte ich dort nämlich noch nicht. Da gab es dann diesen tollen Affenstoff! Der ist so lustig! Ausserdem habe ich Junior auch noch nie etwas in braun genäht =) Aber bald!
SCHLAAAAAND

Abends stand das große Fussballspiel an!
Das erste Deutschlandspiel dieser WM. Junior brauchte also noch schnell ein Trikot, als kleine Überraschung für Opa! Zum Glück gibt es die ja im Moment an jeder Ecke =)
Meine Mutter und ich haben uns dann für dieses Modell entschieden.
Erst zuhause konnten wir dann nachschauen wer denn eigentlich die Nummer 8 hat in der Nationalelf. Es ist Özil… Müller wäre in der Retrospektive wahrscheinlich cooler gewesen!

Während wir so schauten ist mir bei Junior ein Ausschlag im Nacken aufgefallen. Da das Fieber weg war, war klar: Drei-Tage-Fieber haben wir dann jetzt auch hinter uns gebracht. Geplant war jetzt ein anstieg von Laune und Energie…

Ironboy 

Dienstag habe ich dann meine alten Arbeitskolleginnen besucht in der offenen Ganztagsschule. Gleich Mittags um elf wenn meine Kollegin anfängt waren wir zwei da, aber auch NUR wir. Von der Besprechung die meine Kollegin hatte wussten wir nämlich nix…
Wir wollten dann etwas auf dem Spielplatz spielen und warten, da fing Junior an dass er wirklich schlecht drauf war. Nichts konnte ihn so richtig begeistern.
Wir haben den Tag dort aber ganz gut rum bekommen und so manches lächeln konnte ich Junior doch noch entlocken!

Nachmittags haben wir dann noch gemütlich mit Oma und Opa verbracht und lecker gegrillt.
Zu der schlechten Laune kam so langsam aber auch Appetitlosigkeit.

So ging es dann auch die letzten Tage weiter. Mittwochs war ich morgen und nachmittags jeweils bei einer Freundin, beide haben Kinder und Junior war wieder kotzig und kuschelig. Fast pausenlos…
Halloooooooo?
Inzwischen denke ich dass es wirklich die Zähne sind und er einfach nicht so gut mit der fremden Umgebung umgehen konnte. Abends waren meine Eltern dann aber doch ganz verzaubert von ihm. Er drehte richtig auf und war von 18 bis 21 Uhr so wie sonst! Man konnte richtig mit ihm spielen und lachen und wir haben uns riesig gefreut. Er hat sogar gegessen!
Er ist geklettert und getobt und hat uns einen erzählt! Das er jetzt "Hallo" sagen kann hat er uns doch mal so richtig gezeigt =)

Um 21 Uhr ist er dann aber auch so ins Bett gefallen und hat friedlich vor sich hin geschlummert.

Anscheinend aber nicht friedlich genug denn am Donnerstag (Feiertag in NRW, also haben wir es uns gemütlich gemacht) war er den ganzen Tag todmüde und wieder muffig und weinerlich!
Er ist auf dem Sofa eingeschlafen, noch vor dem Mittagessen war er ganz weit weg! Das hat er bestimmt schon ein Jahr nicht mehr gemacht, einfach so im hellen, auf dem Rücken und bei normalem Alltagslärm (TV im Hintergrund, Unterhalten, Katzen, …) einschlafen… Verrückt. Als er wach wurde hatten wir schon gegessen und ich war fertig zur heimreise. Das Mittagessen was wir ihm angeboten haben hat er dankend abgelehnt.

Zuhause bei Papa wurde die Laune auch nicht besser und er war immer noch ziemlich müde.
Heute hat er zumindest schon gut gegessen, wenn auch nicht ganz die Dinge die auf einer Super-für-Kleinkinder-weil-voll-gesund-und-Nährstoffreich-Liste stehen, aber ich bin froh das er überhaupt etwas zu sich nimmt und wieder auf dem Weg der Guten Laune ist!

Sicher wird er jetzt auch gleich wach nach seinem Mittagsschlaf, also werde ich mal schauen dass ich noch ein kleines bisschen ans Aufräumen und Wäsche waschen komme.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! Eure




Ich bin wieder da!

Hallo Ihr Lieben! Mein letzter Post ist ja nun wirklich schon sehr lange her, aber ich dneke schon lange darüber nach mal einen Neuen zu s...